Brillengläser

Prismenbrillen

Wenn das Bild nie wirklich deutlich erscheint und man das Gefühl hat das Bild nochmals scharf stellen zu müssen, dann könnte es an einen leichten Augenstellungsfehler liegen.

Hierbei liefern beide Augen jedes für sich saubere Bilder an das Sehzentrum. Durch den leichten Stellungsfehler sind diese aber nicht deckungsgleich, es entstehen ganz leichte Doppelbilder die als Unschärfe wahrgenommen werden.

Da jedes Bild für sich aber scharf ist, werden die Bilder vom Sehzentrum in Sekundenbruchteilen zur Deckung gebracht, indem die Augenstellung minimal verändert wird. Dieses fühlt sich an wie ein Zoomen auf ein Objekt, bei dem die Schärfe fehlt.

Dieses Nachkorrigieren geht zwar relativ schnell, kostet jedoch sehr viel Energie. Gerade bei häufigem Sichtwechsel von der Nähe in die Ferne und umgekehrt.

Abhilfe schafft hier eine auf den Träger abgestimmte Prismenbrille. Diese versetzt die eintreffenden Bilder vor den Augen und gleicht so den Stellungsfehler aus. Die Augen können nun in ihrer Ruhelage bleiben und die Bilder sind von vornherein deutlich. Den Stellungsfehler nennt man eine Winkelfehlsichtigkeit.

Falls Sie einen oder mehrere Sätze…

…bei sich wiederfinden, kommen Sie gerne zum Test auf eine Winkelfehlsichtigkeit vorbei.

  • Sie können Entfernungen nicht richtig abschätzen.
  • Sie haben manchmal das Gefühl „Nachzoomen“ zu müssen.
  • Das Bild wird erst auf dem zweiten Blick deutlich.
  • Sie lesen nicht gerne weil die Buchstaben „tanzen“ und sie in den Zeilen verrutschen.
  • Sie sind beim Abschreiben von Tafelbildern oder Präsentationen erst sehr spät fertig.
  • Sie werden bei konzentrierter Arbeit mit vielen Blickwechseln schneller als andere müde.
  • Sie haben das Gefühl trotz Brille nicht wirklich deutlich zu sehen.
  • Sie halten sich ein Auge zu, wenn Sie z.B. einen Faden einfädeln.
  • Sie können besser Fernsehen, wenn Sie ein Auge (auch unbemerkt) abdecken.
  • Sie legen den Flaschenhals auf den Glasrand wenn sie etwas einschenken.